Wachdienst für Schüler und Lehrer
Endlich wird durchgegriffen!
Seit Jahren geht an Berliner Schulen die Angst um und immer häufiger kommt es zu Meldungen über Gewalttätigkeiten gegenüber Schülern und Lehrern. Schulen wie die Rütli oder Röntgen-Schule im Berliner Stadtteil Neukölln haben es längst zu trauriger Berühmtheit gebracht. Jeder sollte sich eigentlich noch an den Hilfsaufruf von den Lehrern der Rütli-Schule erinnern, die sich dank der Gewalltexzesse an ihrer Schule nicht mehr in der Lage sahen einen vernünftigen Unterricht für ihre lernwilligen Schüler durchzuführen.
Allein im Schuljahr 2006/2007 wurden 136 Gewaltvorfälle an Neuköllns Schulen registriert. Zuletzt sorgte ein Vorfall für Schlagzeilen, bei dem ein 55-jähriger Erdkundelehrer von einem 17-jährigen krankenhausreif geschlagen wurde. Der Lehrer wollte einer Schülerin helfen, die von einem Jugendlichen angepöbelt wurde, der das Schulgelände unerlaubt betreten hatte.
Jetzt beginnt in Neukölln ein in Deutschland einzigartiges Projekt, bei dem Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) gegen den Willen von Berlins Innensenator Erhart Körting (SPD) den Einsatz von einem privaten Sicherheitsdienst an einigen Schulen Neuköllns durchgesetzt hat.
Da kann man nur “Bravo!” sagen. Das Experiment ist vorerst bis zu den Sommerferien geplant und kostet ca.€ 200000. Diese, auf den ersten Blick, hohe Summe ist nichts im Vergleich zum volkswirtschaftlichen Schaden der entsteht – besonders vor dem Hintergrund, dass der Staat an vielen Schulen nicht mehr “Herr der Lage” zu sein scheint.
Angesichts von Erkenntnissen, die zum Beispiel der Pisa Studie entstammen, sieht es nämlich nicht so gut mit dem Wissensstand der Heranwachsenden in Deutschland aus. Da macht es sich auch nicht besser, wenn Lehrkräfte wie der Lehrer der Neuköllner Röntgen-Schule für längere Zeit keinen Unterricht halten können, weil sie – wie in dem genannten Fall – erhebliche Verletzungen erlitten haben (schwere Gesichtsprellungen, verletzte Hand und 25% Hörverlust). Unter solchen Voraussetzungen wird Lehrerersatz wohl auch nicht leicht zu finden sein. Der größte Schaden entsteht aber dadurch, dass die lernwilligen Schüler – und das ist der Großteil – vom Lernen abgehalten werden, weil sie aus Angst selber Opfer von Gewalttaten zu werden, gar nicht oder nur widerwillig am Unterricht teilnehmen.
Dieses Problem bezieht sich aber nicht nur auf einige wenige Schulen mit hohem Ausländeranteil, wie unsere Politiker uns gerne weismachen würden, sondern zieht sich durch die ganze Republik sowie durch alle Bevölkerungsschichten. Man muss also kein großer Prophet sein, um vorauszusehen wie so etwas enden kann. In Zeiten in denen die deutsche Wirtschaft über die schlechte Qualität der Schulausbildung in unserem Land und den daraus resultierenden Facharbeitermangel klagt ,ist es schon ein Hohn wenn einige unserer Politiker wieder das alte Gespenst hoch beschwören, dass man unbedingt eine Green Card einführen muss, um ausländische Spezialisten in’s Land zu holen. Dabei ist die Lösung des Problems doch sehr nahe liegend, denn Wissen fängt schon bei der Erziehung an. Deshalb sollte man doch erst einmal – so wie Bezirksbürgermeister Buschkowsky es vorgemacht hat – daran arbeiten, daas bei uns wieder das benötigte Wissen ungestört vermittelt werden kann. Denn sonst geht die Rechnung bald wirklich nicht mehr auf und das könnte sehr teuer werden, wenn wir Wissen erst einmal nach Deutschland importieren müssen. Also, immer daran denken: eins plus eins ist gleich zwei und nicht drei, auch wenn einige Leute das gerne glauben möchten.
WWO Kemler & Co
Ähnlich wie der verurteilte Wirtschaftsbetrüger Jürgen Harksen, der wohlhabende Geschäftsleute um ihr Geld gebracht hat, arbeitet auch der Investmentbetrüger Pierre Kemler mit seiner Organisation „World Wide Organisation“, die Ihren Sitz angeblich im belgischen Brüssel hat. Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen den beiden:
P.Kemler befindet sich immer noch in Freiheit und treibt sein Unwesen, indem er weiter wohlhabende Geschäftsleute mit Renditen in Millionenhöhe ködert und sie dann um ihr Geld bringt.
Das Vorgehen von P.Kemler und seinen Komplizen ist von einer hohen kriminellen Energie geprägt und ist sehr effizient. Es werden Anzeigen in bekannten Zeitungen geschaltet, in denen Umschuldungen angeboten werden. Meldet sich jemand auf diese Anzeigen ist es für Kemler und seine Komplizen ein leichtes mit gezielten Fragen herauszufinden, ob das potentielle Opfer noch über finanzielle Mittel verfügt. Ist dies der Fall, ist das Vorgehen der Kemlerbande immer gleich. Das Opfer wird mit einer Person bekannt gemacht (im letzten Fall war es Dr.Richard A. Hecher), der über ein großes Vermögen verfügt, das aus Geschäften innerhalb der EU stammt und auf deren Freigabe durch die“WWO“ in Brüssel er noch warten müsse. Dafür sei noch eine Gebühr im sechsstelligen Eurobereich zu bezahlen. Da Dr.Hecher sein Geld jedoch gerade in einem neuen Geschäft fest angelegt hat und es dort nicht abziehen kann, soll man doch für ihn die fällige Gebühr (in einem Fall waren es 770.000 Euro), die zur Freigabe eines hohen Millionenbetrags bei der World Wide Organisation fällig ist, zahlen. Dafür bekommt man, das ist doch selbstverständlich, einen Anteil in Höhe von 5.000.000 Euro von dem von der „WWO“ ausgezahlten Geld.Da alles durch einen regen Schriftverkehr zwischen Herrn Kemler von der „WWO“ und Dr. Richard A. Hecher belegt ist und das Opfer natürlich auch noch ein paar Telefongespräche mit Herrn Kemler höchstpersönlich führen darf, ist es doch klar das Geld für die Gebühr schnell einzuzahlen und dann nur noch auf die 5.000.000 Euro zu warten und warten und warten……… Man kann es sich schon denken, wie so was ausgeht: es wird immer noch gewartet. Dr.Hecher meldet sich nicht mehr und die „WWO“samt Herrn Kemler gibt es natürlich auch nicht mehr; doch ist es genauso passiert.
Natürlich beginnt alles nur mit neuen Namen von vorne, ist doch klar. Wem das Ganze seltsam bekannt vorkommt, weil ihm das Gleiche gerade passiert oder passiert ist, dem möchte ich hier im Blog die Chance geben sich zu den feinen Herren zu äußern. Vielleicht kommen ja ein paar neue Namen dabei ‘raus, wie sich die Herren Kemler&Co jetzt nennen oder wo sie sich aufhalten.Denn dann könnte man ihnen auch helfen, indem man dafür sorgt, dass sie gesiebte Luft atmen können.




